Ansiedlung der Firma isorec

Veröffentlicht am 07.03.2014 in Ortsverein


Die Ansiedlung der Mineralfaser-Recycling Firma isorec im Rheinauhafen ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema.

Für die Rheinauer Sozialdemokraten sind viele Fragen offen und die Risiken überwiegen den Nutzen. Entsprechend haben die Bezirksbeiräte bei der öffentlichen Sitzung die Ablehnung eines solchen Betriebs für den Rheinauhafen gefordert.

Rheinau kennt sich aus mit Ansiedlungen von Firmen, die aufgrund der Gesetzeslage genehmigt werden können und bei denen sich dann herauskristallisiert, dass Gesetze immer nur eine Momentaufnahme darstellen und Veränderungen unterworfen sind.

So zeigt das Beispiel Balkom-Seeliger, dass aus Wertstoffen schnell giftige und belastende Materialien werden können, was sich für Rheinau in einem Streit über die Entsorgung der Deponie über ein Jahrzehnt hinweg bemerkbar machte.

Entsprechend betrachtet man nun die Ansiedlung eines Recycling-Betriebs, der Firma isorec, der sich auf die Verarbeitung von Mineralfasern konzentriert, sehr kritisch. "Es mag korrekt sein, dass die dort für die Verarbeitung vorgesehenen Stoffe aktuell als ungefährlich eingestuft werden, aber auf solche per Definition vorgegebenen Kategorien kann man die Gesundheit der Bewohner eines Stadtteils nicht reduzieren.", ist sich K. Kubinski klar, dass es hier im eine Prinzipienfrage geht. "Aber Asbest war auch mal ein guter Baustoff, der heute als krebserregend und gesundheitsschädigend deklariert wird.", sieht er das große Problem.
"Für uns kommt die Ansiedlung der Firma isorec damit nicht in Frage. Fernab von ihren möglichen oder auch nicht vorhandenen Kontakten zur Firma woolrec, die in Braunfels/Tiefenbach ein ähnliches oder identisches Geschäftsmodell verfolgte und nach einem jahrelangen Rechtsstreit am Ende die Betriebserlaubnis entzogen bekam."

"Wir wollen hier keinen Teufel an die Wand malen, aber wo Fasern verarbeitet werden, da entsteht auch Staub und wenn in einigen Jahren plötzlich erkannt wird, dass dieser Staub doch krankmachende Bestandteile hatte, dann waschen alle heute Beteiligten ihre Hände in Unschuld. Nur, davon haben die Bürgerinnen und Bürger von Rheinau nichts.", will man in diesem Fall politisch eine klare Linie ziehen. Der Schutz der Bewohner des Stadtteils muss Priorität haben.

 

 

 

 
 

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